Memorandum "Zukunft durch Berufsabschluss – gegen Bildungsarmut"

Mit einem Fünf-Punkte Aktionsprogramm plädieren die Personalorganisationen Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V (DGFP) und HR Alliance e.V. (HRA) für eine Weiterentwicklung des Dualen Systems der Berufsausbildung in Deutschland. Anlass dafür war der Ausbildungsstart 2013, der wie in den Jahren zuvor ein substanzielles Mismatch-Problem an den Tag brachte: Unternehmen können Ausbildungsstellen nicht besetzen, schulschwache Jugendliche finden nach der Schule keine Ausbildungsstellen, das unübersichtliche Übergangssystem bietet benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen nur unzureichende Perspektiven, und die Hochschulreform führt dazu, dass viele Abiturienten ein Bachelorstudium der Ausbildung vorziehen.

Nach Meinung der DGFP und der HRA besteht hier ein dringender Handlungsbedarf: Schüler müssen besser auf die Anforderungen der Berufswelt vorbereitet werden, der Übergangsbereich gehört entschlackt und das Duale System der Berufsausbildung muss den unterschiedlichen Voraussetzungen der zukünftigen Bewerber Rechnung tragen - durch Einstufung, eine größere Durchlässigkeit und eine strikte Potenzial- und Kompetenzorientierung.

Nur mit gemeinsamer Anstrengung aller Akteure können Unternehmen auch in Zeiten des Fachkräftemangels durch Ausbildung ihre offenen Stellen besetzen!

Download des Memorandums und weitere Informationen über die Initiative

Katharina Heuer, Vorsitzende der Geschäftsführung Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.

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"Die Duale Ausbildung ist und bleibt ein zentraler Baustein betrieblicher Strategien gegen den Fachkräftemangel; sie muss darum nachhaltig gestärkt, aber auch substanziell reformiert werden!“

"Gerade Schulmüde und Schulschwache könnte die duale Schule enorm motivieren."

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Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender HR Alliance e.V.

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"Wenn wir nur auf Leuchttürme setzen und strukturelle Reformen vernachlässigen, gefährden wir den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands und die Zukunft unserer Jugend."

"Machen wir es gut, werden die Warteschleifen und Übergangspools überflüssig."

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